Wärmespeicher mit hoher Speicherdichte 

Das Speichern von thermischer Energie, wenn sie verfügbar ist, und die Nutzung, wenn der Bedarf vorliegt, ist ein wichtiges Instrument der nachhaltigen und effizienten Energienutzung. Sie helfen den Primärenergiebedarf bzw. die CO2-Emissionen zu senken.

Aus dem Alltag sind Speicher zur Bereitstellung von Warmwasser oder Heizwärme bekannt. Es handelt sich dabei um sensible Wärmespeicher. Sie benötigen große Bauvolumina, um große Wärmemengen zu speichern.

Im Gegensatz zu sensiblen Wärmespeichern nutzen Latentwärmespeicher typischerweise den Phasenwechsel zwischen fest und flüssig. Sie haben dadurch eine erheblich größere Speicherkapazität, bei gleichzeitig geringeren Temperatur- und Volumenänderungen. Das bekannteste Phasenwechselmaterial (PCM) ist Wasser. Latentwärmespeicher mit Wasser, auch Eisspeicher genannt, werden am häufigsten eingesetzt. Ihr Schmelzpunkt liegt bei 0 °C. 

Ein Speicher mit einem Phasenwechselmaterial, welches bei etwa 29 °C schmilzt, wurde am Zentrum für angewandte Energietechnik (ZAE) in Bayern entwickelt. Das Speichermedium ist ein Salzhydrat, was mit einer Speicherkapazität von 120 kWh bei einem Bauvolumen von nur 1,8 m³, eine hohe Speicherdichte aufweist. Damit der Phasenwechsel zwischen fest und flüssig bzw. umgekehrt möglichst gleichmäßig erfolgt, wird als Wärmeübertrager eine Matrix aus Clina Kapillarrohren verwendet. Dies ist eine Voraussetzung für die effiziente Wirkungsweise des Systems. 

Seit dem Start der Entwicklung im Jahr 2007 und einer längeren Testphase wurden 4 weitere Pilotspeicher in Betrieb genommen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Speicher sehr zyklenstabil sind.

 

Für weitere Informationen wenden sie sich bitte direkt an Clina.